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- Die Chinesische Wechselkurspolitik seit 1990
Wirtschaftswissenschaften
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Verlag:
Bachelor + Master Publishing
Imprint der Bedey & Thoms Media GmbH
Hermannstal 119 k, D-22119 Hamburg
E-Mail: info@diplomica.de
Erscheinungsdatum: 10.2013
AuflagenNr.: 1
Seiten: 68
Abb.: 9
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback
Seit den 1970er Jahren hat Chinas Wirtschaft einen beispiellosen Aufschwung erlebt. China hat sich in dieser Zeit von einer Planwirtschaft zu einer offenen Wirtschaft entwickelt. Besonders nach dem Beitritt zur WTO ist die Wirtschaft Chinas immer offener geworden. Ein wichtiger Aspekt der außenwirtschaftlichen Öffnung ist die Frage des Währungsregimes und des Wechselkurses. Die chinesische Wechselkurpolitik spiegelt die Wirtschaftentwicklung Chinas wider. Vor den 90er Jahren gab es in China keine echte Währungspolitik, weil das Wirtschaftsystem noch planwirtschaftlich war. Die Wechselkurspolitik wird aus politischen Gründen festgelegt. Deswegen wird in dieser Arbeit besonders die Wechselkurspolitik seit 1990 diskutiert. Die Wechselkurspolitik Chinas steht gegenwärtig in zentralem Fokus der internationalen Finanzmärkte. Die Handelspartnerländer von China z.B. die USA, Japan und die EU werfen China vor, dass sich China mittels eines unterbewerteten RMB einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. China gerät zunehmend unter Druck, seine Währung RMB aufzuwerten. Das Ziel dieser Arbeit ist zu analysieren, wie die chinesische Wechselkurspolitik sich in den vergangenen Jahren entwickelt hat, welche Rolle die Wechselkurspolitik für die Wirtschaftentwicklung Chinas gespielt hat und wie die Wechselkurspolitik in Zukunft festgelegt wird.
Textprobe: Kapitel 3.1.1, (1953-1978) Fester Wechselkurs unter Zentralverwaltung: Seit dem Jahr 1953 führte China eine strenge Zentralverwaltungs-wirtschaft durch. Der Außenhandel wurde von den staatlichen Unternehmen monopolisiert. Die Außenhandelsunternehmen mussten ihre Einnahmen in den Fremdwährungen an den Staat verkaufen. Die Devisen wurden völlig vom Staat kontrolliert und verteilt. Als Teil des Planmechanismus existierte in China von 1953 bis 1977 ein System mit vollständiger Devisenbewirtschaftung und festem Wechselkurs. Der RMB blieb gegenüber den internationalen Hauptwährungen stabil. Nach dem Zusammenbruch von Bretton-Woods im Jahr 1973 fingen die weltweiten Hauptwährungen an, ein flexibles Wechselkurssystem anzuwenden. Weil es vermehrt Schwierigkeiten bei der Einhaltung des Pegs an eine Einzelwährung gab, veränderte die PBoC ihr Wechselkurssystem zur Bindung an einen Währungskorb. Der nominale Wert des RMB war abhängig von diesem Währungskorb. Die Gewichte der jeweiligen Währungen im Korb wurden von der jeweiligen relativen Wichtigkeit im Außenhandel Chinas und der jeweiligen relativen Werte in den internationalen Märkten bestimmt. In der Zeit von 1973 bis 1984 wurden die Währungen im Korb und ihre Gewichte siebenmal reguliert. Im Vergleich mit dem Marktpreis war der Wechselkurs aus politischen Gründen überbewertet. 3.1.2, (1978-1993) Das Wechselkurssystem in der Wirtschaftsreform: Seit den 1970er Jahren weist China einen beeindruckenden Wirtschaftsaufschwung mit konstant hohen Wachstumsraten auf. China folgt einem graduellen Reformprozess, der im Jahr 1978 begonnen wurde. Das chinesische Wirtschaftssystem wurde von einer Plan-wirtschaft zu einer offenen Volkswirtschaft entwickelt. Die Entwicklung des Wechselkurssystems reflektiert die graduellen Reformstrategien Chinas. Um den Anreiz zu erhöhen, war den Exportunternehmen zugelassen seit 1979 erlaubt einen bestimmten Teil ihrer Einnahmen in Hartwährung zu behalten. Auf Basis dieser Regelung wurde es dann auch zugelassen, dass die Exportunternehmen ihre übrigen Devisen an die Unternehmen übertragen konnten, die Güter importieren wollten.
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