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Sozialwissenschaften
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Verlag:
Bachelor + Master Publishing
Imprint der Bedey & Thoms Media GmbH
Hermannstal 119 k, D-22119 Hamburg
E-Mail: info@diplomica.de
Erscheinungsdatum: 03.2014
AuflagenNr.: 1
Seiten: 28
Sprache: Deutsch
Einband: Paperback
Das Ziel dieser Arbeit ist der exemplarische Versuch, wie man die Trendsportart Le Parkour in den Schulsport sinnvoll einbinden kann. Zudem soll die Frage, ob Le Parkour eine Chance für den Schulsport darstellt, im Hinblick auf die aktuellen Verhältnisse im Sportunterricht beantwortet werden. Dafür wird zuallererst die Wahl dieser Trendsportart begründet, über die Ziele, die Entstehungsgeschichte und den aktuellen Stand, sowie über spezifische Bewegungselemente von Le Parkour aufgeklärt. Daran schließen sich sportdidaktische Überlegungen an, die sich auf das Modell der Mehrperspektivität und Sinndimensionen nach Kurz und den aktuellen Bildungsplan Baden-Württembergs konzentrieren. Dabei soll der Bezug zu Le Parkour im Vordergrund stehen. Aufgrund dieser Vorüberlegungen wird ein Unterrichtsentwurf vorgestellt, der in die Praxis umgesetzt und abschließend reflektiert wird.
Textprobe: Kapitel 4, Unterrichtsentwurf – Einführung in Le Parkour: Auf der Basis der vorherigen theoretischen Ausführungen und praktischen Überlegungen über die Ausführung von Le Parkour im Sportunterricht, sollen nun noch einmal die wichtigsten Aspekte für die Umsetzung zusammengefasst werden, die bei der Planung des Unterrichtsentwurfs berücksichtigt wurden. 4.1, Vorüberlegungen zum Unterricht: ... da es sich um die erste Doppelstunde handelt in der Le Parkour eingeführt wird, soll den Schülern der Sinn (die ‘Philosophie’: vgl. 2.1) von Le Parkour mithilfe eines Videoclips und einem Lehrervortrag verständlich gemacht werden (siehe Anlage). ... das Aufwärmen soll allgemein aktivierend sein und vor allem aus Laufen unter Anleitung des Lehrers bestehen. ... die Schüler sollen mithilfe fundamentaler Bewegungen Geräte überwinden, sich dynamisch und raumorientiert bewegen können, mitgestalten und präsentieren können (vgl. 3.3). ... den Schülern soll die Roullade als erste Grundbewegung beigebracht werden (Aspekt der Sicherheit), danach der Präzisionssprung als einfacher Basicsprung. Dabei soll den Schülern die Funktion der jeweiligen Bewegungen bewusst gemacht werden und ihnen Raum zum üben gegeben werden (vgl. 2.3). Der Lehrer steht den Schülern für Rückfragen und Hilfestellungen zur Verfügung. ... der Geräteaufbau wird (nach Klärung des Gerätebestands) mithilfe eines Geräteplans den Schülern vorgegeben, da es sich um die Einführungsstunde handelt (siehe Anlage). In den folgenden Doppelstunden können und sollen die Schüler durchaus den Geräteaufbau aufgrund ihrer Vorerfahrungen aus den letzten Stunden mitplanen. Dieses Verhalten soll vom Lehrer gefördert werden. ... den Schülern soll genügend Handlungsfreiraum geboten werden, in denen sich ihnen Reize erschließen, die sie durch ihre individuellen Bewegungsausführungen erhalten. Die Sinndimension des Eindrucks soll dabei hervorgehoben werden (vgl. 3.2). ... die Schüler sollen am Ende der Stunde ihren Mitschülern ihre ‘Route’ präsentieren. Wobei dies freiwillig geschehen soll, niemand wird dazu gezwungen. Die Sinndimension der Leistung soll dabei hervorgehoben werden (vgl. 3.2).
Jan Schultheiß wurde 1982 in Tübingen geboren. Sein Studium der Germanistik und Sportwissenschaften an der Universität Tübingen schloss der Autor im Jahre 2011 erfolgreich mit dem 1. Staatsexamen ab. Sein Referendariat absolvierte er am Wildermuth-Gymnasium in Tübingen, sein 2. Staatsexamen erhielt er 2013. Er besitzt die Lehrbefähigung für das Riesentrampolin und das Toprope-Klettern im Sportunterricht, das Rettungsschwimmabzeichen der DLRG in Silber und er bildete sich im Bereich der Theaterpädagogik am Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Tübingen fort. Bereits während des Studiums sammelte der Autor umfassende praktische Erfahrungen im Bereich des Schulsports, unter anderem im Praxissemester am Georg-Büchner-Gymnasium in Winnenden, als aktives Mitglied der Tennisabteilung SV Pfrondorf, als Leiter einer Basketball-Jugendgruppe und einer Ballspiele-AG. Zwei Monate verbrachte der Autor im Jahre 2007 am anderen Ende der Welt, auf Samoa im Südpazifik, wo er bei den XIII. South Pacific Games als Volunteer arbeitete.
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